Letzte Änderung: 1. Oktober 2015

RA Prof. Dr. Christian Schertz

Lehrbeauftragter

 

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Lehrveranstaltung

Einführung in die Strategische Rechtskommunikation

 

Beruflicher Werdegang, Arbeitsschwerpunkt 

Ausbildung

Studium der Rechtswissenschaft Berlin und München

Rechtsreferendariat Berlin und New York

Promotion 1996 zu Fragen der kommerziellen Auswertung von Persönlichkeitsrechten (Merchandising)

1.3.2001 Honorarprofessur für Persönlichkeits-, Presse- und Medienrecht an der Technischen Universität Dresden 

 

Tätigkeiten

Rechtsanwalt auf den Gebieten Presse-, Urheber- und Medienrecht

1994 - 1997 Kanzlei Senfft, Kersten, Voss-Andrae & Schwenn in Hamburg

1997 bis Ende 2004 bei der Anwaltssozietät Hertin, Berlin (1999 bis 2004 als Partner)

2005 gründete er gemeinsam mit Simon Bergmann die eigene Kanzlei Schertz Bergmann http://www.christian-schertz.de/

 

Tätigkeitsfelder

Er betreut zahlreiche Unternehmen, Verlage und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Bereich des Presse- und Persönlichkeitsrechts. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die gesamte Bandbreite des Entertainment-Law, etwa die Verhandlung umfangreicher Künstler-, Werbe- und Verlagsverträge.

 

Dr. Schertz ist weiterhin Herausgeber, Autor und Co-Autor zahlreicher Fachbücher auf dem Gebiet des Medienrechts und veröffentlicht regelmäßig hierzu auch Aufsätze in einschlägigen Fachzeitschriften (ZUM, AfP, GRUR). Für die Deutsche Anwaltsakademie (GRUR-Seminare) und das Deutsche Anwaltsinstitut führt er jährlich das jeweilige Seminar zum Presse- und Persönlichkeitsrecht durch. Er ist Mitglied und Referent des Deutschen Medienrechtstages (DMRT) und der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR). Er war bis 2010 stellvertretender Vorsitzender des Fachanwaltsausschusses für Urheber- und Medienrecht bei der Rechtsanwaltskammer in Berlin, ist ehrenamtliches Mitglied des gemeinsamen Justizprüfungsamtes des Landes Berlin und Brandenburg (GJPA) sowie Mitglied des Freundeskreises der Deutschen Filmakademie.

 

Lehraufträge

1995 bis 1999 Lehrbeauftragter an der Juristischen Fakultät der HU Berlin für Presse- und Medienrecht

2000 bis 2011 Lehrbeauftragter für Medienrecht an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam Babelsberg

2004 und 2006 auch Lehrbeauftragter für Medienrecht an der Freien Universität Berlin

seit 2008 ist Dr. Schertz zudem Lehrbeauftragter für Medienrecht am Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht und Medienrecht der Technischen Universität Dresden sowie auswärtiges wissenschaftliches Mitglied der Forschungsstelle Neue Medien des Instituts.

seit Wintersemester 2012/2013 ist er zudem Lehrbeauftragter für strategische Rechtskommunikation an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Veröffentlichungen

1. Bücher

Schertz "Merchandising - Rechtsgrundlagen und Rechtspraxis" Handbuch, 
C.H. Beck Verlag München, 1997
ISBN: 3406425402
 
Links/Härtel "Über unsere Bücher lässt sich streiten - 10 Jahre Ch.Links Verlag",
Ch.Links Verlag, 1999, Beitrag Christian Schertz: "Über Bücher lässt sich streiten - Am Ende vor Gericht - Die juristischen Auseinandersetzungen des Ch. Links Verlages", Seite 71ff.
ISBN: 386153200X
 

 

Schertz/Omsels (Herausgeber) "Festschrift für Hertin",
C. H. Beck München, 2000
ISBN: 3406469035
 
Ruijsenaars "Character Merchandising in Europe",
Kluwer Law London, 2003, Beitrag Schertz/Bergmann "Merchandising in Germany"
ISBN: 9041199128

 
Loewenheim "Handbuch des Urheberrechts",
Beiträge Christian Schertz: § 18 "Das Recht am eigenen Bild", § 79 "Merchandisingverträge",
C. H. Beck Verlag München, 2003
ISBN: 3406502415
 
Brendel/Brendel/Schertz/Schreiber "Richtig recherchieren",
Frankfurter Allgemeine Buch im FAZ-Institut, 6. Aufl., 2004
ISBN: 3927282588

 
Netzwerk-Recherche "Presserecht in der Praxis - Chancen und Grenzen für den Recherche-Journalismus", 2005, Beitrag Christian Schertz: "Informationsrechte des Journalisten gegenüber Behörden"
 
Jacobshagen "Filmrecht - Die Verträge",
Beitrag Christian Schertz: "Standard-Merchandising-Lizenzvertrag", Seite 301ff.
PPV Medien GmbH Bergkirchen, 2005
ISBN: 3932275772
 
Mann/Smid "Festschrift für Renate Damm zum 70. Geburtstag",
Beitrag Christian Schertz: "Der neue § 201a StGB - Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen", Seite 214ff., Nomos Verlagsgesellschaft Baden Baden, 2005
ISBN: 3832913459
 
ARD (Herausgeber), ARD-Jahrbuch 05,
Beitrag Schertz/Beyer: "Im Konkurrenzkampf die Würde des Einzelnen achten - Der Schutz der Persönlichkeit und die Medien", Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 2005
ISBN: 3832917306
 
Schertz/Höch, Studienbrief "Merchandising und Licensing",
Hochschulverbund Distance Learning (HDL), 2005
 
Jacobs/Papier/Schuster "Festschrift für Peter Raue zum 65. Geburtstag am 4. Februar 2006"
Beitrag Christian Schertz "Bildnisse, die einem höheren Interesse der Kunst dienen - Die Ausnahmevorschrift des § 23 Abs. 1 Ziff. 4 KUG", Seite 663ff., Carl Heymanns Verlag KG, Köln Berlin München 2006
ISBN: 3452261417
 
Schertz / Schuler (Herausgeber) "Rufmord und Medienopfer - Die Verletzung der persönlichen Ehre", Christoph Links Verlag, 2007, ISBN 386153424X
 
Geyer/Manschwetus, Kulturmarketing, Beitrag Höch/Schertz – Merchandising und Licensing, Oldenburg Wissenschaftsverlag, München, Wien 2008
 
Götting/Schertz/Seitz "Handbuch des Persönlichkeitsrechts", Herausgeber sowie Autor der Beiträge § 12 „Das Recht am eigenen Bild“, § 43 „Merchandisingverträge“, § 44 „Werbeverträge“ sowie gemeinsam mit Bunnenberg § 13 „Das Namensrecht“. C. H. Beck Verlag München 2008
ISBN: 3406570496
 
Götting/Lauber-Rönsberg "Aktuelle Entwicklungen im Persönlichkeitsrecht",
Beitrag Christian Schertz, Helge Reich „Vermögensrechtliche Ansprüche bei unzulässiger publizistischer Verwendung von Bildnissen aus der Privatsphäre“, Seite 27ff.,
Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 2010
ISBN: 9783832937584
 
Loewenheim "Handbuch des Urheberrechts", 2. Auflage,
Beiträge Christian Schertz: § 18 "Recht am eigenen Bild", § 79 "Merchandisingverträge",
C.H. Beck Verlag München 2010
ISBN: 9783406585180
 
Pörksen/Krischke, "Die Casting-Gesellschaft: Die Sucht nach Aufmerksamkeit und das Tribunal der Medien",
"Christian Schertz, Eine Frage der Ehre" (Interview mit Hartwig/Jauch), S. 266ff.,
Herbert von Halem Verlag 2010
ISBN 978-3-86962-014-5
 
Brendel/Brendel/Schertz/Schreiber "Richtig recherchieren - Wie Profis Informationen suchen und besorgen Ein Handbuch für Journalisten und Öffentlichkeitsarbeiter", Beitrag Christian Schertz: "Rechtliche Aspekte der Recherche", Seiten 170ff., 7. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage,
Frankfurter Allgemeine Buch im FAZ-Institut für Management - Markt- und Medieninformationen GmbH, Frankfurt am Main, 2010
ISBN: 978-3-89981-236-7
 
Schertz/Höch ‚Privat war gestern - Wie Medien und Internet unsere Werte zerstören’,
Ullstein Verlag, Berlin 2011
ISBN 978-3-550-08862-9
 
Stiftung Gesellschaft für Rechtspolitik Trier und Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier (Herausgeber), „Bitburger Gespräche Jahrbuch 2013“, Beitrag Christian Schertz „Der Verlust der Privatsphäre in der modernen Mediengesellschaft - Ist das Individuum noch geschützt?“ (erweiterte Fassung des Aufsatzes aus NJW 2013, S. 712 ff.), S. 39 ff.,
C.H. Beck Verlag München 2013
ISBN 9783406664182
 
Schertz/Höch ,Privat war gestern - Wie Medien und Internet unsere Werte zerstören’,
Mit neuem Kapitel zur NSA-Affäre, Taschenbuchausgabe, Ullstein-Verlag, Berlin 2014,
ISBN: 978-3-548-37556-4
 
Singer (Hrsg.) "Anwaltliches Berufsrecht, Berufsethik und Berufspraxis",
Beitrag Christian Schertz/Dominik Höch "Strategische Rechtskommunikation – Grundfragen der Litigation-PR aus anwaltlicher Sicht" (Erstveröffentlichung in K&R 2013, 304), Seite 227 ff., Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 2015, ISBN: 978-3-8487-2106-1)
 



2. Aufsätze

"Die Verfilmung tatsächlicher Ereignisse",
Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht, 1998, Seite 757ff.
 
"Die wirtschaftliche Nutzung von Bildnissen und Namen Prominenter",
Archiv für Presserecht, 2000, Seite 493ff.
 
"Der Merchandisingvertrag - Zum Gegenstand des Vertrages,
den Lizenzbedingungen und Vertragsinhalten",
Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht, 2003, Seite 631ff.
 
"Der Schutz der Persönlichkeit vor heimlichen Bild- und Tonaufnahmen“,
Archiv für Presserecht, 2005, Seite 421ff.
 
"Bildnisse, die einem höheren Interesse der Kunst dienen -
Die Ausnahmevorschrift des § 23 Abs. 1 Ziff. 4 KUG",
Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, 2007, Seite 558 ff.
 
"Schluss mit Paparazzifotos",
Kurzbeitrag in der Rubrik NJW-aktuell „Mein Urteil des Jahres“,
Neue Juristische Wochenschrift-aktuell 2010, Seite12 ff.
 
"Vermögensrechtliche Ansprüche bei unzulässiger publizistischer Verwendung von Bildnissen aus der Privatsphäre", gemeinsam mit Helge Reich,
Archiv für Presserecht, 2010, Seite 1 ff.
 
"Persönlichkeitsrechte in der digitalen Welt - Anforderungen an das Recht und die Nutzer", gemeinsam mit Dominik Höch,
Anwaltsblatt, 2012, Seite 721 f.
 
"Der Schutz des Individuums in der modernen Mediengesellschaft",
Neue Juristische Wochenschrift 2013, Seite 712 ff.
 
"Strategische Rechtskommunikation - Grundfragen der Litigation-PR aus anwaltlicher Sicht", gemeinsam mit Dominik Höch,
Kommunikation & Recht 2013, Seite 304 ff.
 
"Editorial: Satire darf nicht alles",
Kommunikation & Recht 2015, Editorial
 



3. Zeitungs-, Zeitschriften- und Internetveröffentlichungen

"Eine Verrohung auf beiden Seiten -
Über das schwierige Verhältnis zwischen Medien und Prominenten"
in: Der Tagesspiegel vom 06.12.2001
 
"Einstweilige Verwüstung - Wer gegen neue Bücher klagt, darf die alten nicht schonen: Muß Thomas Mann verboten werden?"
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.10.2003, Nr. 41, Seite 33
 
"Das Private schützen Menschenrechts-Gerichtshof gibt Caroline Recht"
in: Der Tagesspiegel vom 25.06.2004
 
"So wahren Unternehmen ihre Persönlichkeitsrechte"
in: Pressesprecher 2004, S. 42ff.
 
"Nicht nur an den Haaren herbeigezogen -
Warum Schröder in I. Instanz gegen Westerwelle gewonnen hat"
Gastkommentar in der Rubrik Positionen in: Der Tagesspiegel vom 31.03.2006
 
"BILDbloger für einen Tag - Ein misslungener Selbstversuch"
in: BILDblog vom 11.12.2007
 
"Caroline und kein Ende - Die jüngsten Urteile zu Paparazzifotos machen die Arbeit von Journalisten und Juristen keineswegs einfacher."
in: Der Tagesspiegel vom 12.07.2008
 
"Wo bleibt die Unschuldsvermutung?"
in: medium magazin 02-03/2014, S. 30 ff.
 
"Satire darf nicht alles - Die Kommunikationsfreiheit muss hinter dem Schutz des Individuums vor Diffamierung zurücktreten"
Gastbeitrag in: Der Tagesspiegel vom 22.02.2015
 



4. Buchbesprechungen

 

B. Wanckel/K. Nitschke "Foto- und Bildrecht"
in: Archiv für Presserecht 2004, S. 303ff.
 
Jacobshagen "Filmrecht"
in: Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht 2003, S. 169