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Nachstehend findet der geneigte Leser einen eher persönlichen Bericht von den Verhandlungen des Moots und dem Aufenthalt in Wien, der noch einmal nachzeichnet, wie es Anna Burghardt, Muna Schulze-Hagenest, Alexander Steinbrecher und Tobias Koppitz gelungen ist, einen unglaublichen 3. Platz im Wettbewerb zu erreichen. Wer sich zunächst allgemein über den Willem C. Vis Moot informieren möchte, klicke entweder hier oder lese die sehr umfangreiche Seite der Pace University. Nachdem die Veranstaltung eine achtjährige Erfolgsgeschichte mit einer ständig wachsenden Anzahl teilnehmder Teams aus aller Welt geworden ist, messen sich mittlerweile in Wien jede Woche vor Ostern Studenten von 94 Universitäten aus 31 Staaten miteinander. Wer genau wissen möchte, welche Universitäten 2000/2001 teilgenommen haben, findet hier eine Liste. |
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Das Niveau des Wettbewerbs ist dabei von Jahr zu Jahr gestiegen, da die ehemaligen Teilnehmer regelmäßig von den Universitäten in die Betreuung der aktuellen Teams einbezogen werden und ihre Erfahrungen weitergeben. |
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Welche Teams sich schließlich aus der Vorrunde für die Runde der besten 16 qualifizieren, ist daher nicht nur das Ergebnis einer ordentlichen Vorbereitung sondern auch eine gute Portion Glück. In diesem Jahr waren es die Teams der Monash University, University of Cologne, Harvard University, Humboldt University, Chicago Kent College of Law, Deakin University, Griffith University, University of Heidelberg, University of Kiel, Loyola Law School, Los Angeles, Loyola University, New Orleans, University of Münster, National Law School of India, University of Queensland, University of Rijeka, University of Technology, Sydney |
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Werden die besten 16 Teams des Wettbewerbs dadurch ermittelt, daß man die individuellen Punktzahlen der Teilnehmer eines Teams aus den vier Plädoyers der Vorrunde addiert und die 16 Teams mit der höchsten Punktzahl in diese Zwischenrunde gelangen, so wird ab dieser Runde im K.O.-Verfahren weitergespielt. |
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Nachdem unser Team in der Vorrunde gegen die Columbia University, New York; die University of the Pacific, Sacramento; das Kings-College, Lonoden und die Central-European University aus Budapest plädieren mußte, traf es in der Runde der letzten 16 zunächst auf das Team des Vorjahreszweiten, der Loyola Law School, Los Angeles. |
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Viele Zuschauer waren im Rückblick der Auffassung, daß dies die Sitzung mit dem höchsten Niveau war, die sie während des Wettbewerbs erlebt hätten. Trevor Stockinger, der mit einem Kommilitonen an diesem morgen für Loyola antrat, sollte später den Preis für den besten Einzelsprecher des Wettbewerbs erhalten. |
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Im Viertelfinale verhandelten wir schließlich mit dem Team der Deakin University. Diese Paarung wurde von beiden Seiten am wenigsten erhofft, da wir bereits im Vorfeld in Berlin gemeinsam geübt und in der Zeit in Wien und Berlin miteinander wirklich Freundschaft geschlossen hatten. |
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Deakin gehört zu den Universitäten die bereits seit dem ersten Jahr am Willem C. Vis Moot teilnehmen. Ihr Team hatte den Wettbewerb vor zwei Jahren gewonnen, so daß unser Team mit einigem Respekt in die Verhandlung ging. |
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Wir erwischten einen hervorragenden Tag und standen daraufhin am nächsten Morgen gegen die Vertreter aus Köln im Halbfinale. Die Kölner Teams gehören wie Deakin zu den festen größen im Wettbewerb. |
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An diesem Tag war unser Team wirklich gut, aber Köln wohl noch ein wenig besser (wie man uneingeschränkt zugeben muß, selbst wenn der Vorsitzende des Schiedsgerichts vorschlug für das Finale doch ein gemeinsames Team zu bilden), so daß Kölns Team schließlich verdient ins Finale gelangte, wo es an den Vertretern der Monash University aus Melbourne scheiterte. |
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Haben am Ende nur vier Teilnehmer aus unserem Team plädiert, so ruht unser Erfolg doch auf vielen Schultern. Die Unterstützung von Judith Schädler, Ragna Kretschmer und John Chudziak vom Team des Vorjahres, sowie der Rat von Viviane Gillor und Ulrich Schroeter waren hier eine große Hilfe. |
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Ein besonderer Dank gebührt auch Christian Walter, dessen Gastfreundschaft das Team aus Deakin in Berlin genießen durfte, sowie Frau RAuNin Dr. Andrea Frense aus der Kanzlei Nörr Stiefenhofer und Lutz und Herrn RA Andreas Roquette, LL.M. aus der Kanzlei CMS Hasche Sigle Eschlohr Pelterz Schäfer, die mit ihrer praktischen Erfahrung geholfen haben unser Team auf den Wettbewerb vorzubereiten. |
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Ach ja, gefeiert wurde in Wien natürlich auch kräftig... |
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